Textstreich. 2026/27
Das Literaturfestival Literaare (Thun), die Literaturzeitschrift manuskripte (Graz) und das Haus für Poesie (Berlin) schreiben gemeinsam erneut den Lyrik-Wettbewerb TEXTSTREICH aus.
Von der Elegie über das Prosagedicht bis hin zu Slam und Rap interessieren wir uns für alle Formen des verdichteten, rhythmischen und klanglichen Schreibens. Eingesendet werden können Text- oder Audio-Dateien, je nach dem, was bei der Arbeit im Vordergrund steht. Von den Einsendungen wählt die Jury drei Texte/Audios aus. Diese werden:
- in der Literaturzeitschrift manuskripte publiziert
- am Thuner Literaturfestival Literaare vom 5.-7. März 2027 präsentiert (Gage, Erstattung Spesen)
Die Rahmenbedingungen.
- Berücksichtigt werden nur unveröffentlichte Arbeiten von Autor:innen ohne selbstständige Lyrik- oder Prosapublikation. (Als selbstständige Publikation gilt ein Roman oder Lyrikband, die Veröffentlichung in Zeitschriften und Anthologien gilt dagegen nicht als selbstständige Publikation.) Eine allfällige künftige Publikation darf zum Zeitpunkt der Einsendung noch nicht bekannt sein.
- Die obere Altersgrenze für die Teilnahme liegt bei 40 Jahren bei Einsendeschluss.
- Pro Autor:in kann eine Text- oder Audio-Datei eingereicht werden. Die eingereichte Datei ist zwingend zu anonymisieren und mit dem Dateinamen «[Titel]_Datei» zu versehen.
- Textdatei: max. 12‘000 Zeichen inkl. Leerzeichen, Word oder PDF
- Audiodatei: 3–4 Minuten, alle gängigen Audioformate, keine musikalische Begleitung. Der Text muss zusätzlich als Textdatei eingesendet werden und darf die max. Zeichenzahl von 12'000 inkl. Leerzeichen nicht überschreiten.
- Dazu kommt eine gesonderte Datei mit einer Kurzvita: max. eine Seite, inkl. Name, Wohnort, Geburtsjahr und bisherige Publikationen. Die Kurzvita bitte mit dem Dateinamen «[Titel]_Vita» versehen.
- Mit der Teilnahme am Wettbewerb erklären sich die Verfasser:innen mit der Publikation in der Literaturzeitschrift manuskripte einverstanden und sind bereit, ihre Texte in Thun und ggf. in Berlin zu lesen.
- Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Funktionsträger:innen der beteiligten Institutionen sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
- Es werden nur die Gewinner:innen über den Ausgang des Wettbewerbs informiert.
Die Jury
Silvana Cimenti, manuskripte, Graz
Karolina Golimowska, Haus für Poesie, Berlin
Nathalie Widmer, Kulturvermittlerin und Buchhändlerin, Rüschegg
Simone Lappert, Schriftstellerin, Zürich
Einsendeschluss:
31. Oktober 2026